Illusion eines Denkenden Wesens- Die KI

Ich warte auf Antworten – währenddessen hier einige Gedanken:

KI und Emotionen Teil Vier:

„Alexa schalte das Licht an!“ Und tatsächlich, die KI Alexa hat mich verstanden und das Licht eingeschaltet.

Wow – welch eine sinnvolle Service-Leistung von einer zig Millionen teuren KI. Gott sei Dank hatte sie Zugang zum Schalter und die Birne war nicht kaputt.

Ich stehe auf um mir einen Kaffee einzuschenken. Dabei komme ich zwei Mal am Lichtschalter vorbei. Mist, ich habe Milch und Zucker vergessen. Es kommt mir natürlich nicht in den Sinn Alexa zu bitte mir welchen zu holen. Sie kann das ja nicht. Auf dem Weg zum Kühlschrank passiere ich noch einmal den Lichtschalter.

Verflucht! Die Milch ist sauer.

„Alexa, die Milch ist sauer.“, sage ich sauer. Die Antwort dauert etwas, dann wird aus einem Buch passend zitiert. Klar was sonst. Richtig, sie reagiert auf Witze und Beleidigungen stereotyp.

Offensichtlich lernt sie unsere Emotionen zu identifizieren und gibt eine plausible Antwort, immer mit dem Ziel „menschlich“ zu wirken. Das sind aber natürlich keine echten Emotionen, sondern einprogrammierte Reflexe die meist passen.

Zig Millionen Dollar für eine Maschine, die uns die Illusion gibt, ein denkendes Wesen zu sein – warum machen wir das?

Besser warum macht Google und Co das?

Auf diese Frage sollten wir dringend beantworten, denn darin liegt der Schlüssel für unsere Zukunft.

Übertrieben? Denken sie darüber nach.

Aybi

Siehe Teil 1 von der Gedanken Serie KI und Emotionen Hier.

AUTHOR: Aybiline Dahlson


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